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Abwasserentsorgung
Die Abwasserentsorgung ist seit Beginn
der 90iger Jahre immer ein Schwerpunkt unserer Arbeit gewesen. Ein stark forciertes Aufschlussprogramm im ländlichen Raum gab
uns die Chance, Konzepte, Netze und Anlagen zu entwickeln und zu realisieren.
Abwasseranlagenbau
Ein Muster effektiver Kooperation und Entwicklung
waren die Kläranlagenneubauten in
Apenburg
und Jübar.
Diesen großvolumigen Belebungsanlagen folgten Einzellösungen verschiedener Technologien.
Einen Schwerpunkt im Anlagenbau bildeten Abwasserpumpwerke
als Neueinrichtungen oder Rekonstruktionen, immer in Verbindung mit den Druckleitungen.
Die zentralen Abwasserpumpwerke in
Kalbe/Milde, in Beetzendorf
und in Letzlingen
sind wegen diverser Extras die interessantesten Anlagen.
Im Bereich der Pumpwerke haben die Rekonstruktionen zunehmend Bedeutung bekommen. 2008 und 2009 sind unter
unserer Regie die ersten zwei Abwasserpumpwerke saniert und technologisch umgestellt worden.
Als Referenzen verweisen wir auf zwei, den Kläranlagen nachgerüstete Fäkalannahmestationen.
Abwasserpumpwerke in Kombination mit den Abwasserdruckleitungen im Aufschlussprogramm oder zur Ablösung von Kläranlagen
waren viele Jahre unsere gefragtesten Planungen. Aktuellste Fertigstellungen (2007) sind die realisierte Überleitung
Hohenhenningen - Lockstedt - PW Klötze und 2008 die Ablösung des Klärwerkes Roxförde mit der Abwasserüberleitung zum zentralen
Pumpwerk Letzlingen.
Für Systemanalysen und Systemoptimierungen in der Abwasserüberleitung nutzen wir ab 2009 das entwickelte Know-how.
Abwasserfreispiegelsysteme
Als Partner verschiedener Verbände durften wir an sehr vielen Kanalisierungsprojekten federführend mitwirken.
Die Überplanung von Regionen oder größerer Gemeinden für das Perspektivprogramm, wie in und um Beetzendorf und die
Reorganisation einst abgebrochener Aufschlüsse, wie in Apenburg, in der Gemeinde Röwitz oder in Rohrberg, standen in den ersten
90iger Jahren im Mittelpunkt unserer Arbeit. Später folgte der systematische Aufschluss bis zur Systemausbildung. Genannt sei hier
der Aufschluss der Gemeinde
Köckte im Wasserverband Klötze als
repräsentatives Vorhaben.
Im Jahre 2008 ist in der westlichen Altmark, in der Gemeinde Bandau, der vorläufig letzte zusammenhängende Vollaufschluss
einer Gemeinde erfolgt.
Restaufschlüsse und Rohrwechsel werden auch in den nächsten Jahren, in Kombination mit dem Straßenbau und der Dorferneuerung,
zu unseren Aufgaben gehören. Es sind Objekte mit höherem Anspruch an die Planung und die Baustellenorganisation.
Repräsentativ als kleine Auswahl sind bei den entwickelten Freispiegelanlagen vergangener Jahre zu nennen die Gemeinden Jerchel,
Engersen, Schenkenhorst, Altmersleben, Mellin und in jüngster Vergangenheit die Ortslagen Kusey, Jeeben, Potzehne und Wenze.
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